„…dass das heute noch immer so ist – Kontinuitäten der Ausgrenzung“

Content Note: Nationalsozialitisches Terrorregime / Gewalt / Tötung / Zwangsarbeit

Der 60 minütige Dokumentarfilm gibt Einblick ein die Geschichte der als >asozial< 1 stigmatisierten und verfolgten Menschen zu Zeiten des Nationalsozialismus. Es wird die Geschichte von Maria Potrzeba gezeigt, die im Alter von 14 Jahren in das Jugendkonzentrationslager Uckermarkt deportiert wurde, da ihr vorgeworfen wurde, eine sexuelle Beziehung mit dem polnischen Zwangsarbeiter Florian Spionska gehabt zu haben.

Der Film zeigt die Kontinuitäten der Stigmatisierung und der Ausgrenzung und die generationsübergreifenden Auswirkungen anhand von Interwievsequenzen mit Angehörigen und der Überlebenden Maria Potrzeba. Die Tötung von zwei polnischen Zwangsarbeitern ist Teil der Geschichte und des Films.

Im Anschluss an den Film werden Personen der Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ-Uckermark Einblicke in die Geschichte sowie zur gegenwärtigen feministischen und antifaschistischen Arbeit geben.

Dokumentarfilm von 2016 der Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ-Uckermark e.V. in Kooperation mit der Österreichischen Lagergemeinschaft Ravensbrück & FreundInnen.

Homepage: http://film-kontinuitaeten-heutenoch.de/

Trailer: https://vimeo.com/157283831

1 Die Sprache der Nationalsozialist*innen ist zutiefst menschenverachtend und wird daher so: >asozial< gekennzeichnet.

Veranstaltungsart: Filmvorführung und Gespräch
Veranstaltende Gruppe: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ-Uckermark e.V. (Instagram)
Datum: 20.10.2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Ort: Meuterei, Zollschuppenstraße 1